Ohne Titel

Heute habe ich meine Mutter zum Bahnhof gebracht.

Da ward mir plötzlich ganz schwer ums Herz, denn ich meint, es sei der Friedhof.

Um mich zu zerstreuen, bin ich auf dem Rückweg noch durch die Straßen flaniert und Milch kaufen, und da dachte ich mir, der Mensch ist doch ein zu fragiles Wesen und sein ganzes Trachten zielt ständig auf dieses klein wenig Stabilität und plötzlich war da so ein allumfassendes Welt-Mitleid und ich war zu Tränen gerührt. Jetzt, wo ich das alles aufschreibe, denke ich nur noch „Blah!“ – ach!

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